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20.01.2020, 12:41 von Nerephes

Politik und Gesellschaft Gesichtserkennung: Unternehmen sammeltüber 3 Millarden Bilder in Datenbank

Das US-amerikanische Startup ClearView hat über 3 Milliarden Bilder aus öffentlich zugänglichen Quellen wie Facebook und YouTtube in einer Datenbank gehortet. Dies ermöglicht eine umfassende Suche per Gesichtserkennung, welche laut dem Startup über 600 Behörden bereits einsetzen.

Die Reporterin der New York Times hat bei ihrer Recherche einen Ermittler, der mit ClearView arbeitet, gebeten ein Foto von ihr durch die Suche laufen zu lassen. Der Ermittler erhielt daraufhin einen Anruf von ClearView, ob dieser mit der Presse in Gespräch sind. Das Unternehmen überwacht also, was die Behörden für Daten suchen.

Der Gründer von ClearView Hoan Ton-That gab zu, dass ClearView eine Brille entwickelt habe, mit der man Personen auf der Straße beim Vorbeigehen identifizieren kann. Es werden Name und weitere bekannte Informationen angezeigt, sofern deren Bilder in der Datenbank enthalten sind.
Es gebe aber keine Pläne, die Brille auf den Markt zu bringen.

Quelle: https://www.zeit.de/digital/datensch...-privatsphaere

02.01.2020, 12:00 von LadyRavenous

Sonstiges Elektronische Gesundheitskarte (eGK), elektronische Patientenakte (ePA) und deren Sicherheit

Elektronische Gesundheitskarte (eGK), elektronische Patientenakte (ePA) und deren Sicherheit

Nach Problemen mit - teils unterstützten - Gesundheits-Apps, wie Vivy, gibt es nun Berichte über die Unsicherheit der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) und der elektronischen Patientenakte.

Begonnen hat das Projekt der elektronischen Vernetzung von Leistungserbringern und Patienten eigentlich vor fast zwanzig Jahren. Die Idee damals war, Daten auf der damals neuen elektronischen Gesundheitskarte zu speichern. Die Idee wurde durch die Planung einer umfassenden IT-Infrastruktur abgelöst, durch die Arztpraxen, Apotheken, Krankenhäuser, Krankenkassen und weitere Beteiligte vernetzt werden sollten. Die Telematik-Infrastruktur wurde in den 2000er-Jahren als VPN (Virtuelles privates Netzwerk) konzipiert, in dem die Patientendaten verschlüsselt auf zentralen Servern weniger Anbieter gespeichert werden. Die Gesundheitskarte dient zur Authentifizierung. Folglich benötigen alle Teilnehmer einen speziellen VPN-Router, der u.a. einen Sicherheitschip mit Zertifikatsinformationen enthält. Nicht vorgesehen war ohne die spezielle Hardware - beispielsweise über mobile Endgeräte - auf die Infrastruktur zuzugreifen. Man sieht hier schon deutlich, dass das Konzept inzwischen überholt ist. Trotzdem wurde die Infrastruktur 2015 verbindlich eingeführt. Hackern des CCC ist es gelungen, sich Zugangsberechtigungen für das Telematik-Netzwerk zu verschaffen [1] und grobe Mängel in den Zugangsprozessen feststellen. Damit wurden wiederholt Schwachstellen der eGK entdeckt und teils auf Congressen vorgestellt [2]. Aktuell sind über 115.000 Praxen angeschlossen.

Bei der Umsetzung in den Praxen kam es zu etlichen Problemen: bestehende Schutzmechanismen, wie Firewalls und Virenscanner, wurden abgeschalten und Praxen ohne Schutzmaßnahmen erstmals ans Internet angeschlossen. Eigentlich sollte beim Konnektor eine eingebaute Firewall die Praxen schützen, jedoch ist dies nur mit einem zusätzlichen kostenpflichtigen Secure-Internet-Service möglich, der natürlich nur in den wenigsten Praxen eingesetzt wird. Besonders kritisch ist dies, nachdem zuletzt auch einige Krankenhäuser offline gehen mussten. In der Zwischenzeit kamen zertifizierte Konnektoren in Rechenzentren auf, wodurch sich die Frage stellt, wieso eine dezentrale Lösung in den Praxen überhaupt benötigt wird. Ferner besteht das Problem, dass das Zertifikat auf dem Konnektor spätestens alle fünf Jahre abläuft und nicht verlängert werden kann. Folglich muss die Hardware ausgetauscht werden.

Die patientengeführte elektronische Patientenakte (ePA) soll ab Anfang 2021 sensible Gesundheitsdaten enthalten. Die Akte selbst ist (noch) freiwillig, wodurch es von Relevanz ist, wo sie denn gespeichert wird. Laut Bundesdruckerei und iRights.Lab sollen die Daten am besten auf einer neutralen Treuhänder-Plattform gespeichert werden. Der Treuhänder soll zusätzlich die Aufgabe übernehmen, pseudonymisierte Daten für die Forschung bereitzustellen. Forscher sollen zukünftig die Gesundheitsdaten nutzen können, ohne um Erlaubnis fragen zu müssen. Ärzte, die nicht gewillt sind, sich zu vernetzen, sollen weniger Honorar bekommen.

Insgesamt zeigt sich, dass die Lösungen - inklusive der Sicherheitsmaßnahmen - veraltet sind.

[1] https://www.ccc.de/en/updates/2019/n...dheitsnetzwerk
[2] https://media.ccc.de/search/?q=gesundheit

02.01.2020, 10:54 von LadyRavenous

Kein Prefix Der 36c3 ging zu Ende

Der 36c3 ging zu Ende

Am 30.12. ging der viertägige 36c3 unter dem Motto Resource Exhaustion in Leipzig zu Ende. Rund 17.000 Besucher kamen zum Congress des CCC, der zum dritten Mal am Leipziger Messegelände stattfand. Mit dem Motto will der CCC auch zum sparsamen Umgang mit natürlichen Ressourcen auffordern. Passend dazu gab es einzelne Trinkwasserspender insbesondere in der Engelküche sowie Kisten, um alte Hardware einzusammeln und zu tauschen. Das Motto Resource Exhaustion merkte man aber auch deutlich an allen Besuchern am letzten Tag und besonders an den Engeln, die kostenlos den Congress überhaupt möglich machten.

Ein Wlan-Router verabschiedete sich kurzfristig, weil ein Besucher zu aggressiv von Zmap Gebrauch machte. Mit 44,1 GBit/s wurden erst 20 Prozent der verfügbaren Uplink-Kapazitäten genutzt. In die rund 300 Wlan-Hotspots loggten sich bis zu 10.922 Nutzer auf einmal ein. 86 Prozent der Clients setzten auf die 5-GHz-Frequenz. Im DECT-Netz vom Phone Operation Center (POC) waren 5021 Handsets registriert und bis zu 3251 gleichzeitig aktiv. Unschön war der Versuch eines Nutzers tausende Endnummern zu registrieren und so die eigene Infrastruktur zu hacken. Dadurch dürfen zukünftig nur noch 50 Nummern pro Konto registriert werden. Eine präparierte Mikrowelle sorgte übrigens für super schnelles Aufladen der Akkus. Auch beim GSM-Team konnte ein DoS-Angriff eines Besuchers verzeichnet werden. Trotzdem konnten 1100 Nutzer das Netz nutzen, wobei vor Ort 700 neue SIM-Karten verkauft wurden. Die Chaospost lieferte 3000 Karten in über 42 Länder aus; vor Ort wurden noch mehr Karten verschickt.

Neben Club Mate, Flora Mate und Berry Mate, einem Longdrink namens Tschunk (Rum, Mate, Limette), vegetarischem und veganem Essen sowie vielen Gesprächen mit der Community, ging es in den Vorträgen, Foundation Talks, Self-Organized Sessions und Workshops auch inhaltlich hoch her. Für alle daheim gebliebenen und die Besucher, die es vor lauter Fachgesprächen nicht schafften, sich Vorträge anzuhören, gibt es wie immer die Streams unter https://media.ccc.de/c/36c3. So ging es u.a. um BahnMining, Private Messaging, Deep Learning Hype und Boeing 737 max.

30.12.2019, 21:51 von Lokalrunde

Entertainment Jan Fedder ist tot

Jan Fedder ist tot

Der Schauspieler Jan Fedder ist tot. Wie ein Sprecher bestätigte, starb der 64-Jährige, der den meisten wohl durch seine Rolle als Dirk Matthies in der ARD-Serie "Großstadtrevier", die er seit Anfang der 1990er Jahre spielte, bekannt sein dürfte, am heutigen Montag. Nach Polizeiangaben wurde er tot in seiner Wohnung gefunden. "Es gab einen Einsatz in der Wohnung von Jan Fedder", sagte Polizeisprecherin Sandra Levgrün. "Der Ehrenkommissar der Polizei Hamburg ist um 18.47 Uhr verstorben."

Zuletzt war Fedder, bei dem 2013 ein Mundhöhlen-Karzinom diagnostiziert wurde, aufgrund mehrere Knochenbrüchen und einem entzündeten Bluterguss, der 2014 mehrfach operiert wurde, auf einen Rollstuhl angewiesen. Vor einigen Monaten sagte er dazu, dass er anfangs mit dem Rollstuhl schon gehadert habe. "Aber ich habe ein so exzessives Leben geführt, mit Alkohol, mit Drogen, Zigaretten und wunderbaren Frauen. Da ist der Rollstuhl jetzt die Strafe."

Bild: Jan Fedder 2010 (Foto: Udo Grimberg, Lizenz: Creative Commons by-sa-3.0 de, Abwandlung: cropped, via Wikipedia)
Quelle: t-online.de

Politik und Gesellschaft

Gesichtserkennung: Unternehmen sammeltüber 3 Millarden Bilder in Datenbank

20.01.2020, 12:41 von Nerephes
Jan Fedder ist tot
Entertainment

Jan Fedder ist tot

30.12.2019, 21:51 von Lokalrunde
Elektronische Gesundheitskarte (eGK), elektronische Patientenakte (ePA) und deren Sicherheit
Sonstiges

Elektronische Gesundheitskarte (eGK), elektronische Patientenakte (ePA) und deren Sicherheit

02.01.2020, 12:00 von LadyRavenous
Der 36c3 ging zu Ende
Kein Prefix

Der 36c3 ging zu Ende

02.01.2020, 10:54 von LadyRavenous
Politik und Gesellschaft

Shitstorm nach öffentlich-rechtlicher Satire führt zu Selbstzensur

30.12.2019, 08:36 von KaPiTN
Razzia bei sogenanntem "Blaulicht-YouTuber"
Netzwelt

Razzia bei sogenanntem "Blaulicht-YouTuber"

19.12.2019, 21:32 von Lokalrunde
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20.12.2019, 22:30 von Lokalrunde
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Schauspielerin Claudine Auger ist tot

20.12.2019, 22:39 von Lokalrunde
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20.12.2019, 22:53 von Lokalrunde
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20.12.2019, 09:02 von Localhorst
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18.12.2019, 00:05 von Lokalrunde
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