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23.08.2017, 18:00 von Tarnkappe.info

Tarnkappe Who am I? Rat‘ mal wer ich bin!

Who am I? Rat‘ mal wer ich bin!

Wie man sich eine falsche Identität zulegt und warum. Erstellen kompletter Personenprofile, Ausweis, Telefonnummer – was geht und was eher nicht. Ihr erfahrt es gleich hier. Bitte sehr!

Identitätsmissbrauch ist ein gesellschaftliches Problem, das haben neben den Behörden und Diensten auch Versicherer erkannt; man kann sich mittlerweile gegen Identitätsdiebstahl versichern. Ich werde das jetzt nicht weiter kommentieren und es gibt hier auch keinen Link.

Die Gründe für Identitätsmissbrauch, und darum handelt es sich ja im eigentlichen Sinne, sind so vielfältig wie die Menschen selbst, in all ihren Schattierungen; immer liegt die Motivation im politischen, kriminellen oder wirtschaftlichen Bereich (und auch im sexuellen, höre ich gerade aus der Küche). Ja, von mir aus auch im Sexuellen, manchmal ist es auch eine Mischung aus alle dem. Terrorismus, günstiges Reisen oder die Beschaffung eines weiteren Einkommens durch Missbrauch der sozialen Systeme oder Menschenhandel. Reiche Männer kaufen Frauen, Frauen kaufen Kinder, Firmen beschaffen sich Humankapital. Ich möchte das hier nicht bewerten, darum soll es heute nicht gehen.

Fühlen Sie sich jetzt sicher? Foto: Lars Sobiraj.
Denn es gibt da noch etwas anderes, nämlich die persönliche Entscheidung möglichst frei und anonym zu leben, oder es lockt das Abenteuer oder eine innere Stimme ruft zum überschreiten persönlicher Grenzen oder zum Spielen auf. Das ist ein durchaus legitimes Ansinnen und nur darum soll es auch gehen. Wenn man sich für eine falsche Identität entscheidet, hat das Gründe.

Schutz vor Mobbing, Feigheit vor dem politischen Feind, das Dr.-Kimble-Syndrom, Schutz der eigenen Persönlichkeit bei VIPs, Megareichen oder Schauspielern. Letztere greifen nicht nur beruflich zu diesem Mittel sondern auch in der öffentlichen Erscheinung. Polizisten, Politiker tun es aus beruflichem Anlass, aber auch online, um sich vor negativen Folgen für das reale Leben zu schützen. Bockwurst-Benno betreibt Eigensicherung im Flirt-Portal. Bodo ist in seinem sozialen Netzwerk Anwalt und nicht Klopse-Eintüter bei Pfanni. Auch Enno von der Werft nennt keine Berufsbezeichnung; in seinem Expertenforum möchte er weiter als qualifizierter Helfer wahrgenommen werden. Lehrer Arno ist nur im BDSM-Darkroom Arzt oder Hund oder Beides usw…

Die Angebote sind vielfältig. Eine komplettes Profil kannst du zum Beispiel mit dem Fakenamegenerator erstellen. Deinen Lichtbildausweis erstellst, du dir hier im Shop von digitalcourage. Eine globale Telefonkarte mit vorinstallierter US-Nummer und der Option auf zwei weiteren Nummern in einem Land deiner Wahl bekommst du auf: www.knowroaming.com. Viel Spaß wünsche ich und immer schön sauber bleiben. Denn einige der genannten Anbieter arbeiten zur Aufklärung von Straftaten mit den Behörden zusammen und überhaupt solltet ihr keine Straftaten begehen, ihr wisst schon…

Aber mal ernsthaft, rechtfertigt allumfassende Auskundschafterei nicht entsprechende Gegenmaßnahmen oder wird nicht sogar komplette Überwachungsemigration zur Pflicht? Ich meine, es bedarf gar keiner Rechtfertigung. Es handelt sich nicht um kriminelle Energie sondern um einen ganz natürlichen affektiven Vorgang. Der Mensch als Individuum, als Bundle-of-perceptions wehrt sich instinktiv gegen eine allumfassende Zwangsvereinnahmung und Totalüberwachung durch die Gesellschaft. Das Individuum ist eben nicht Maschinenmensch, oder Zahnrad im Getriebe eines Systems. Es will exklusiv leben. Als selbständige Entität die Gesellschaft nutzen, sich ihrer bedienen oder zu ihr beitragen, nach eigenen Gutdünken.

Gerade habe ich auf Twitter ein Dürrenmatt-Zitat gelesen, dem ich mich anschließen möchte:

„Es sind nicht die Beherrschten, die überwacht werden müssen, sagte Friedrich Dürrenmatt, sondern die Herrschenden.“ https://t.co/iDvvzkbPc9
— Malte Engeler (@malteengeler) 21. August 2017

In diesem Sinne: Lasst euch nicht überwachen!

Euer Andreas Köppen – auch dort zu finden, im Darknet hier!

Beitragsbild: Who am I? PublicDomainPictures, thx! (CC0 1.0)

Autor: Andreas Köppen
Quelle

23.08.2017, 15:20 von Tarnkappe.info

Tarnkappe paysafecard – Anonymität war gestern

paysafecard – Anonymität war gestern

Im Sommer 2014 warb der Bezahldienstleister paysafecard noch damit, dass man mithilfe ihres sechzehnstelligen PIN-Codes «anonym und sicher im Internet bezahlen» könne. Doch wer tatsächlich versucht, die eigene IP-Adresse beim Einlösen des Guthabens mittels TOR oder diverser VPN-Anbieter zu verschleiern, erlebt sein blaues Wunder. Warum? Das anonyme Bezahlen ist dort schlichtweg unerwünscht. Wir haben einmal bei der Pressestelle der Wiener paysafecard.com Wertkarten GmbH erkundigt.

Noch immer vertreten viele Nutzer von paysafecard (PSC) die Ansicht, dass sie mit ihren bar gekauften Guthabenkarten online alle möglichen Waren oder Dienstleistungen erwerben können, ohne dabei Spuren zu hinterlassen. Diese Vorstellung sollte man aber besser schnell vergessen. Das stimmt so nämlich schon lange nicht mehr.

Good-bye Anonymität! Diese Meldung erhielten wir stets beim Versuch, mittels TOR-Browser zu bezahlen.
Die Vorbereitungen für unseren Testkauf fanden bei ALDI SÜD in Bergisch Gladbach-Frankenforst statt. Dort kauften wir für 10 Euro den PSC PIN-Code in bar, der so ähnlich wie ein Kassenbon aussieht (siehe Bild unten rechts). Ein anonymer Hinweisgeber hatte uns schon vor ein paar Wochen mitteilen lassen, dass PSC vielfach versucht, beim Bezahlvorgang an die IP-Adressen seiner Kunden zu gelangen. Der Grund dafür ist einfach: Das Unternehmen besitzt eine Banklizenz. Deren Schwesterunternehmen, die britische Prepaid Services Company Limited, wird von der Behörde Financial Conduct Authority (FCA) reguliert. Dementsprechend ist dieser Anbieter für Zahlungsdienste naturgemäß dazu verpflichtet, gegen Geldwäsche und andere juristische Verstöße aktiv vorzugehen. Als sicherer Hafen für Schwarzkopierer und Geldwäscher gilt PSC in Insider-Kreisen schon lange nicht mehr. In den Köpfen vieler Käufer hat sich dieses Bild aber noch nicht gewandelt.

Bezahlung verweigert! Das passiert beim Einlösen, wenn man via nVPN (VPN-Dienstleister) verbunden ist.
Nachdem wir diverse TOR Exit-Nodes erfolglos durchprobiert haben, war gestern der VPN-Anbieter nVPN dran. Wir haben uns dafür mit deren Server in Straßburg vom Datencenter von ovh.com verbunden, das erklärt auch die Fehlermeldung in der französischen Sprache (siehe Screenshot oben). Auf Deutsch lautet die Fehlermeldung:«Ihre Zahlung kann nicht erfolgen, weil Sie einen anonymen IP-Adressdienst verwenden. Bitte deaktivieren Sie es und versuchen Sie es nochmals oder kontaktieren Sie uns, wenn Ihre Zahlung weiterhin abgelehnt wird: info@paysafecard.com«.

Mehr Erfolg hatte am gestrigen Dienstag ein guter Bekannter der Redaktion, der ebenfalls mit unserem PIN-Code versuchte, einen kostenpflichtigen Account beim Downloading-Service Premiumize.me einzulösen. Der nutzt allerdings den VPN-Dienstleister PIA (privateinternetaccess.com) und wurde somit über einen anderen Server in den Niederlanden mit der Abwicklungs-Stelle von PSC verbunden. Dort klappte es. Der 30-Tage-Account bei Premiumize.me konnte mittels PIA auch ohne Angabe der eigenen IP-Adresse erworben werden.

Bezugnehmend auf unsere Presseanfrage antwortete uns am 11.08.2017 eine Public Relations und Communications Managerin von paysafecard:

(…) Die aktive Bekämpfung von Betrugsfällen im Zusammenhang mit paysafecard-PINs und die Unterstützung bei deren Verfolgung haben bei paysafecard höchste Priorität. Aufgrund geldwäscherechtlicher Bestimmungen ist paysafecard verpflichtet, eine paysafecard unverzüglich zu sperren oder den Vertrag zu kündigen, wenn unsererseits der Verdacht eines Betruges oder Missbrauches oder sonstige Sicherheitsbedenken bestehen.

Hinweise dazu, finden Sie in unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die auf unserer Webseite zur Verfügung gestellt werden.Der Punkt 6.4. weißt explizit auf eine eventuelle Sperrung aufgrund von Sicherheitsbedenken hin.

Im Punkt 4.5. finden Sie auch den Hinweis, dass es aus geldwäscherechtlichen Vorgaben auch manchmal zu einer Kundenidentifizierung kommen kann.

Wir hatten im Vorfeld in Erfahrung gebracht, dass es in den vergangenen Jahren vermehrt zu Guthaben-Sperren kam, die man nur mithilfe eines POSTIDENT Verfahrens wieder aufheben konnte. Weil man dabei allerdings in jedem Fall seine Identität preisgeben muss, haben die Betroffenen zu ihrem eigenen Schutz lieber auf ihr Guthaben verzichtet. Auf die Rückfrage, warum PSC-Karten überhaupt bei der Verschleierung der IP-Adresse gesperrt werden, bzw. warum man keine anonyme Einlösung erlauben will, erhielten wir die Antwort:

«Um die Sicherheit des Zahlungsprozesses unserer Kunden zu gewährleisten, gibt es einen risikobasierten Entscheidungsprozess, der bei Betrugsverdacht zur Sperrung von paysafecard PINs führen kann.»

Doch auch mit dieser sehr allgemein formulierten Aussage wollten wir uns nicht zufriedengeben. Auch die nächste E-Mail der Pressestelle fiel wieder sehr allgemein aus:

«Zum Thema Kartensperre bitten wir um ihr Verständnis, dass wir aus Sicherheitsgründen keine genauen Details über den exakten Prozess, der zu einer eventuellen Sperre führt nennen können. Wir möchten aber nochmals betonen, dass die Gewährleistung eines sicheren Zahlungsablaufs höchste Priorität für uns hat.»

Fazit: Geprüft wird die IP-Adresse des Gutschein-Einlösers in jedem Fall. Wer das und als Anschlussinhaber die mögliche Weitergabe der eigenen Anschrift an die Behörden innerhalb von sieben Tagen verhindern will, muss beispielsweise einen der weniger bekannten VPN-Anbieter, Freifunk oder ein Internetcafé seiner Wahl benutzen. Mit TOR kommt man auf keinen Fall weiter. Und auch die VPN-Anbieter werden blockiert, sobald sie eines der größeren Datencenter für ihre Server in Anspruch nehmen. Vielleicht stellt ja mal jemand eine Liste auf, wo die anonyme Nutzung derzeit überall möglich ist – das wäre in jedem Fall eine sinnvolle Ergänzung zu diesem Artikel. Übrigens gehören die Karten der Wettbewerber von Neteller und Skrill zur gleichen Unternehmensgruppe, dort soll es in letzter Zeit aber zu keinen Problemen via VPN gekommen sein. Warum das so ist, konnte oder wollte uns die Wiener PR-Dame natürlich nicht mitteilen.

Autor: Lars "Ghandy" Sobiraj
Quelle

22.08.2017, 20:10 von Tarnkappe.info

Tarnkappe Joachim Herrmann: Mehr Videoüberwachung für Bayern

Joachim Herrmann: Mehr Videoüberwachung für Bayern

Wie Innenminister Joachim Herrmann heute (22.08.2017) angekündigt hat, soll die Videoüberwachung in Bayern massiv ausgebaut werden. Das Konzept sieht mehr Überwachung von Brennpunkten, Großveranstaltungen, aber vor allem im öffentlichen Personenverkehr vor.

Die bayerische Landesregierung will für mehr Sicherheit im Freistaat die Videoüberwachung in allen Bereichen des öffentlichen Lebens ausbauen. Dafür sollen zusätzliche Kameras vor allem an Kriminalitätsbrennpunkten im öffentlichen Raum installiert werden: „Wir werden die Videoüberwachung nur dort ausbauen, wo es für mehr Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger zwingend erforderlich ist“, kündigt Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Dienstag in München an. Dies würde der Polizei entscheidend bei der Fahndung nach Kriminellen oder auch bei möglichen terroristischen Anschlägen helfen. „Zusätzlich stärkt die Videoüberwachung das Sicherheitsgefühl und kann abschreckend auf potenzielle Straftäter wirken.“

Das Konzept des Landesinnenministeriums umfasst fünf Schwerpunkte:

  • mehr festinstallierte Videoüberwachungsanlagen,
  • die Ausweitung der mobilen Videoüberwachung,
  • den weiteren Ausbau der kommunalen Videoüberwachung gerade in Bus und Bahn,
  • mehr Videoüberwachung in öffentlichen Gebäuden, wie Einkaufszentren oder Konzerthallen sowie
  • den verstärkten Einsatz hochmoderner und innovativer Videoüberwachungsmöglichkeiten

Bei der Deutschen Bahn und im Nahverkehr setzt man auf noch mehr Kameras an Bahnhöfen und in Zügen, wie auf eine Echtzeitübertragung aus U-Bahn-Wagen.

Herrmann erklärte die Videoüberwachung schon in der Vergangenheit zum „Erfolgsmodell“ und verwies dabei auf die Statistik: „Wir haben überall eigentlich, wo wir Videoüberwachung einsetzen die Erfahrung gemacht, dass Kriminalität anschließend zurückgeht. Das können Kriminalitäts-Brennpunkte sein, wo zum Beispiel vorher ein Schwerpunkt von Drogendelikten lag. Das können im U-Bahn-Bereich Körperverletzungsdelikte sein, das können Überfälle sein.“

Der SPD-Fraktionschef im Landtag Markus Rinderspacher verlangt vom Innenminister, dass es nicht nur bei den Ankündigungen bleibt, sondern vor allem mehr S-Bahnhöfe überwacht werden. Bislang sind es im Raum München nur rund ein Drittel.

Bildquelle: StockSnap, thx! (CC0 Public Domain)

Autor: Antonia
Quelle

22.08.2017, 16:24 von HoneyBadger

Netzwelt Comeback von Age of Empires

Wie seitens Microsoft auf der Gamescom in Köln verkündet wurde, wird es einen vierten Teil des Aufbaustrategiespieleklassikers Age of Empires (kurz AoE) geben.

Der letzte Teil wurde vor über 10 Jahren im Jahr 2005 veröffentlicht. Danach folgten lediglich Addons, mobile Versionen und aufpolierte Varianten des Spieleklassikers. Der Startschuss der erfolgreichen Serie ist bereits 1997 gefallen.

Age of Empires IV wird von Relic Entertainment exklusiv für den PC entwickelt.

Zur Zeit sind jedoch nur grobe Artworks im offiziellen Trailer zu sehen. Weitere Informationen, wie der Releasetermin sind aktuell noch nicht bekannt.

Quelle

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22.08.2017, 16:24 von HoneyBadger
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10.08.2017, 16:10 von Tarnkappe.info
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18.08.2017, 22:34 von Lokalrunde
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14.08.2017, 02:05 von electric.larry
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17.08.2017, 14:30 von Tarnkappe.info