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26.02.2017, 17:20 von Tarnkappe.info

Tarnkappe Swift: Zahlungsverkehrssystem verlangt bessere Hacker-Abwehr

Swift: Zahlungsverkehrssystem verlangt bessere Hacker-Abwehr

Die Gefahr, dass Hacker nicht Halt machen vor Banken, ist sehr real. Deshalb verlangt das internationale Zahlungsnetzwerk Swift von seinen Mitgliedsbanken, noch im Jahr 2017 für eine bessere Cyberabwehr zu sorgen, berichtet Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“.

Hintergrund ist der Angriff auf die Zentralbank von Bangladesch. Das internationale Zahlungssystem Swift ist Anfang Februar 2016 von Hackern angegriffen worden. Kriminelle erbeuteten insgesamt 81 Millionen Dollar (72 Millionen Euro), die von dem New Yorker Konto der bangladeschischen Zentralbank abgeräumt und auf Konten auf den Philippinen transferiert worden. Die Hacker wollten offenbar insgesamt eine Milliarde Dollar abziehen, doch das Sicherheitssystem der US-Bank kam ihnen damals wegen Tippfehlern auf die Schliche und stoppte weitere Abbuchungen, dabei hätte der Coup beinahe geklappt. Jedoch, als die Hacker 20 Millionen Dollar an eine angebliche Non-Profit-Organisation in Sri Lanka schicken wollten, schrieben sie deren Namen falsch. Statt „foundation“ tippten sie „fandation“ ein. So flog der Betrug dann auf. Die Angreifer hatten insgesamt 951 Millionen Dollar angewiesen. Ein großer Teil der Überweisungen konnte jedoch noch blockiert werden.

Im Zusammenhang mit diesem Vorfall räumte Swift ein, dass eine Schwachstelle in der Kundensoftware ursächlich war. In der Folge war der Chef der Zentralbank zurückgetreten. Swift ist ein entscheidendes Instrument im internationalen Finanzsystems. Die internationale Kooperative mit Sitz in Brüssel wird von 3.000 Finanzinstituten betrieben. Ihr Auftrag ist es, Zahlungsvorgänge weltweit sicher weiterzuleiten. So wickelt Swift für über 11.000 Finanzinstitute weltweit Nachrichten und Finanztransaktionen über gesicherte Netze ab. Ferner sind Börsen und Broker an Swift angeschlossen. Sie senden über das System verschlüsselte Nachrichten, weisen Zahlungen rund um die Erde an, die von den Swift-Nutzern verwendeten Codes sind dementsprechend die digitalen Schlüssel zu den Finanztresoren.

Seit diesem Hackerangriff auf die Zentralbank in Bangladesch will Swift nun schnellstmöglich einen neuen Sicherheitsstandard für Finanzdienstleister auf den Markt bringen. Das Zahlungsverkehrssystem Swift verlangt im Kampf gegen Cyberkriminelle größere Anstrengungen seitens der angeschlossenen Banken: „Wir wollen bis April einen neuen Sicherheitsstandard für Finanzdienstleister vorlegen“, gab der Swift-Sicherheitsexperte Stephen Gilderdale dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ bekannt. „Das Ziel ist, alle Banken auf diesen Standard zu heben.“

Bildquelle: geralt, thx! (CC0 Public Domain)

Autor: Antonia
Quelle

26.02.2017, 12:10 von Tarnkappe.info

Tarnkappe Candyload.org & Hoerbuch-Hoerspiel-Junkies.org hochgenommen

Candyload.org & Hoerbuch-Hoerspiel-Junkies.org hochgenommen

Nach der Schließung des Warez-Portals Candyload.org im Januar dieses Jahres wurde kürzlich auch die Download-Seite Hoerbuch-Hoerspiel-Junkies.org von der Staatsanwaltschaft Göttingen geschlossen. Die Kanzlei Waldorf Frommer hatte im Auftrag mehrerer deutscher Verlage eine Strafanzeige gegen die Betreiber gestellt.

Kurz notiert: Die Staatsanwaltschaft Göttingen schloss in Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion Salzgitter kürzlich die Download-Plattform Hoerbuch-Hoerspiel-Junkies.org. Wie die Kanzlei Waldorf Frommer bekannt gibt, hatte sie im Auftrag „führender Verlagsunternehmen“ das entsprechende Strafverfahren auf den Weg gebracht. Einen Monat zuvor wurden von den Behörden beim Warez-Portal Candyload.org die Stecker gezogen. Der Staatsanwaltschaft war die Schließung der beiden Seiten offenbar noch nicht einmal eine eigene Pressemitteilung wert.

Die Erfolgsmeldung würde deutlich schmalbrüstiger ausfallen, hätte Jurist und Geschäftsführer Björn Frommer die Besucherzahlen der geschlossenen Portale ebenfalls im Rahmen seiner Mitteilung bekanntgegeben. Beim Hörbuchportal waren es monatlich unter 30.000 Seitenzugriffe, der Trafic bei Candyload war schon lange vor dem Bust stark rückläufig. Konnte man im September 2016 noch 250.000 Page Impressions monatlich generieren, so waren es im Dezember zwei Drittel weniger. Zum Vergleich: Beim E-Book Blog Lesen.to werden derzeit pro Monat fast zwei Millionen Seitenaufrufe erzeugt. Und das obwohl dort schon seit Monaten kaum noch Updates veröffentlicht werden.

Das gebustete Portal sollte man nicht mit der legalen Webseite hoerbuchjunkies.com verwechseln, was noch immer online ist.

Autor: Lars "Ghandy" Sobiraj
Quelle

25.02.2017, 22:53 von Lokalrunde

Sonstiges Heidelberg: 35-Jähriger fährt in Personengruppe

Heidelberg: 35-Jähriger fährt in Personengruppe

In Heidelberg ist ein 35-jähriger Deutscher mit seinem Auto in eine Personengruppe gefahren und hat dabei drei Personen verletzt, eine davon schwer. Anschließend flüchtete er zu Fuß mit einem Messer bewaffnet. Bei der Festnahme schoss einer der Beamten auf ihn und verletzte ihn schwer. Er wurde in einer Klinik behandelt.

Das schwerverletzte Opfer, ein 73-jähriger Mann, erlag später im Krankenhaus seinen Verletzungen.

Der Täter fuhr am Bismarckplatz in Heidelberg von der Straße auf einen Fußgängerbereich und verletzte die Personen direkt vor einen Geschäft. Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund gibt es laut Polizeiangaben derzeit nicht.

Bild: Symbolbild (via Pixabay)
Quelle: t-online.de

25.02.2017, 17:10 von Tarnkappe.info

Tarnkappe Bayern:Kritik an geplantem Gesetz „zur effektiven Überwachung gefährlicher Personen“

Bayern:Kritik an geplantem Gesetz „zur effektiven Überwachung gefährlicher Personen“

Der Ministerrat hat am 21.02.2017 einen Gesetzentwurf zur effektiven Überwachung gefährlicher Personen beschlossen, aufgrund der islamistischen Anschläge in Deutschland im letzten Jahr. Dieser Gesetzentwurf sieht eine deutliche Ausweitung der Speicherfristen für Überwachungskameras vor, aber u.a. auch Regelungen zur Einführung einer elektronischen „Fußfessel“. Der bayerische Landesdatenschutzbeauftragte Thomas Petri kritisiert das als unverhältnismäßig.

Mit den Worten: „Große Sorge bereitet mir, dass der Gesetzesentwurf eine erhebliche Herabsenkung der Einschreitschwellen bei polizeilichen Standardmaßnahmen wie etwa der Identitätsfeststellung oder der Durchsuchung einer Person vorsieht. Dies birgt die Gefahr, dass das geplante Gesetz, das eigentlich der Bekämpfung des Terrorismus dienen soll, am Ende in erster Linie in die Freiheitsrechte der „Normalbürger“ eingreift und damit über das Ziel hinaus schießt.“, übt der Bayerische Landesbeauftragte für den Datenschutz Thomas Petri Kritik an dem Gesetzentwurf zur effektiven Überwachung gefährlicher Personen.

So werden in dem Gesetzentwurf die Höchstspeicherfristen für Videoüberwachung von drei Wochen auf zwei Monate erhöht. Laut Petri wären solche erweiterte Speicherfristen „regelmäßig nicht ansatzweise erforderlich“. Die Polizei hatte in den letzten fünf Jahre nur beim G7-Gipfel von Elmau sowie der Münchner Sicherheitskonferenz Schwierigkeiten die Dreiwochenfrist einzuhalten.

Petri weist ebenso darauf hin, dass es überdies Bundesregelungen gäbe und dass eine landesrechtliche Regelung eine länderübergreifende Observation erschweren könnte. Auch würde das Gesetz so genannte „Gefährder“ bekämpfen wollen, aber nicht definieren, wer überhaupt unter diesen Begriff falle. So dürfe die Polizei beispielsweise präventiv Durchsuchungen vornehmen oder eine Person in Gewahrsam nehmen, sobald „das individuelle Verhalten einer Person die konkrete Wahrscheinlichkeit begründet“, dass sie eine Ordnungswidrigkeit von erheblicher Bedeutung begehen wird. Die Schwelle für ein Einschreiten der Polizei würde herabgesetzt, etwa bei der Überprüfung von Personalien oder dem Durchsuchen von Verdächtigen. Eigentlich solle das Gesetz dazu dienen, den Terrorismus zu bekämpfen, so Thomas Petri. Der Entwurf greife aber auch darüberhinaus in die Freiheitsrechte der Normalbürger ein.

Innenminister Joachim Herrmann (CSU) weist diese Kritik allerdings vehement zurück: Mit dem kritisierten Entwurf reagiere man rasch und konsequent auf die Anforderungen der aktuellen Sicherheitslage, so Herrmann. „Wir schränken damit die Aktionsmöglichkeiten von Störern und gefährlichen Personen ein. Der ‚Normalbürger‘ ist davon überhaupt nicht betroffen.“, äußerte sich Joachim Herrmann in einer schriftlichen Stellungnahme.

Allerdings sollen die Einwände des Datenschutzbeauftragten jetzt „sorgfältig ausgewertet werden“, so Herrmann. Zudem sollen zusätzlich noch Verbände angehört werden. Das Papier muss zwar noch durch die parlamentarische Beratung, im Landtag kann die Opposition die Pläne aber wegen der absoluten Mehrheit der CSU nicht verhindern. Der genannte Gesetzentwurf der Staatsregierung befindet sich seit Kurzem in der Verbändeanhörung.

Bildquelle: 3dman_eu, thx! (CC0 Public Domain)

Autor: Antonia
Quelle

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Candyload.org & Hoerbuch-Hoerspiel-Junkies.org hochgenommen

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