Linux Laber Thread

Steev

(ツ)
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zurück ins Dorf
Ich dachte mir ich mache mal einen Linux Laber Talk Thread hier im ngb auf, alles Rund um Linux, dessen Distributionen und was so passiert in der Linux Welt. Eure Erfahrungen mit Linux, was nutzt ihr privat & beruflich, wie steht ihr zu Linux. Der Thread soll auch gerne als Hilfe dienen, falls mal Probleme auftauchen für die es nicht unbedingt einen eigenen Thread braucht.



Habe kein großes Einstiegsthema, vllt habt ihr ja etwas worüber man talken kann. (Mir fällt aber noch was ein, wollte einfach erstmal ein Startbeitrag schreiben ;) )

Meiner derzeitigen Systeme:

Lubuntu 17.10 64bit (im Dual-Boot mit Windows 10)
Raspbian PIXEL auf dem RPi.
So einige Test-VMs
 
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Nichts gegen dich, aber grundsätzlich halte ich das für den falschen Ansatz, zumindest für Fragen zu einem Programm/Tool, einem Shell Skript oder zu Systemen oder Systemkomponenten oder vielen anderem, warum schreibe ich gleich.

Für News wäre das in Ordnung, da bin ich leider auch nicht auf all zu vielen Seiten unterwegs, würde aber auch gerne interessante "Bewegungen" in den Bereichen mitbekommen. Nur könnte man so etwas vielleicht auch über die normalen "News" hier im Forum "abfrühstücken". ;)

Bei kleineren Fragen würde sich vielleicht dennoch ein eigenes Thema lohnen, auch da sich ja ab und an auch noch andere Probleme/Fragen stellen, die mit der Nutzung oder mit der Konfiguration oder ähnlichem einhergehen, da macht einfach ein Thema mehr Sinn. Als wenn man alles in einem 30 Seiten "Thread" versteckt. Und auch Dinge liest die gar nicht relevant sind auf die eigentliche Frage.

Vielleicht gibt es dabei auch Ausnahmen, aber ich würde lieber ein Thema begutachten und mehr "über das Thema erfahren", als nen Sammelbecken für alles mögliche - auch Dinge "die erstmal völlig uninteressant oder nicht im Kontext liegen".

Und wenn auf Seite 2 etwas diskutiert wird, ich aber noch ne Ergänzung auf Seite 5 dazu gebe, verfehlt das jeden Sinn, weil kein Mensch die Info findet, außer es Sucht akribisch danach

Edit: Ich sollte wohl noch ergänzen, für Fragen, nicht technischer Natur "ja" also wirklich "News" und take it as it is mostly - für anderes eher "nein" ;)

Nur meine Meinung.
 
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Fedora ist doch scheiße.

Hab das auf ein Atom Z3735 Tablet gespielt und GNOME3 ist lahmarschig oder hängt sich auf.

Da war ja sogar Windows besser.
 
Frage, warum nutzt du überhaupt dann "Gnome"? :p - Was ressourcenhungrigeres gibt es dann doch gar nicht. Oder du drehst mal die Effekte und Animationen runter, wenn das Tablet diese nicht schafft?
 
Joah, Animationen hab ich mit dem Gnome-Tweak-Tool schon ausgestellt. Seitdem hängt sich das Ding gerne mal auf, keine Ahnung was das soll.

Warum auch immer ein Desktop-Environment ständig 10% CPU und 1,1GB RAM braucht. Das Ding ist so ineffizient geschrieben anscheinend…

Gibt ja aber keine Alternative für Tablets, KDE ist genauso ressourcenhungrig. Würde ich wirklich eine Lösung suchen, würde ich ja nicht in diesen Thread hier schreiben :p
 
Nie mit beschäftigt, Gnome3 läuft bei mir hier überall mit Debian ohne Probleme, auf Laptop und Desktop.
Ich mag das aufgeräumte, cleane Design.
Habe mitlerweile auch fast überall auf Debian umgestellt. Anfangs noch teilweise Ubuntu, aber zwei verschiedene Distributionen fand ich auf Dauer zu anstrengend und Ubuntu neigte eher mal dazu, nervig zu sein.
 
Fedora ist doch scheiße.
Fand ich früher auch. Ist aber die einzige Nichtenterprise-Distri, die bei uns auf Arbeit freigegeben ist. Mittlerweile find ich's ganz gut. Allerdings hab ich auch den KDE-Spin installiert und nutz e16 als Windowmanager und hab diverse Sachen der Defaultinstallation runtergeschmissen, z.B. Pulseaudio, Networkmanager.

Woran ich bisher absolut gescheitert bin bei Fedora, ist ein brauchbares Schriftrendering. Unter Suse, Gentoo und Arch hab ich das erst über Infinality, dann über Tweaks an der Defaultconfig hinbekommen. Aber bei Fedora will das einfach nicht klappen. Die Schriften sehen hier einfach Scheiße aus. Und ich hab keine Ahnung, welches Detail da den Unterschied zu den anderen Distris macht.

Wenn wir schon dabei sind: Im Bild des Startpostings fehlen Arch und Gentoo. Das ist Diskriminierung!
 
Fand ich früher auch. Ist aber die einzige Nichtenterprise-Distri, die bei uns auf Arbeit freigegeben ist. Mittlerweile find ich's ganz gut. Allerdings hab ich auch den KDE-Spin installiert und nutz e16 als Windowmanager und hab diverse Sachen der Defaultinstallation runtergeschmissen, z.B. Pulseaudio, Networkmanager.
War eigentlich eher Gemeckere auf hohem Niveau. Die Lösung war, die Gnome3-Session mit XWayland (*schauder*) statt purem Wayland zu nehmen. Auf einmal 400MiB weniger RAM belegt und viel responsiveres System, zudem keine Javascript-Abstürze mehr.

Auf meinem Desktop nutze ich mittlerweile auch Fedora, weil ich gerne aktuelle Software einsetze und das mit COPR ganz nett gelöst ist. Wie bei PPAs in Ubuntu/Debian, nur eben ohne die ganzen Bugs, die Canonical durch ihre NIH-Software einbaut.

Woran ich bisher absolut gescheitert bin bei Fedora, ist ein brauchbares Schriftrendering.
Kein Witz, aber die Standardinstallation ist bei mir gut gewesen. Allerdings gibt's auch noch das hier, was ich dann letzten Endes über COPR installiert habe:

Unter Suse, Gentoo und Arch hab ich das erst über Infinality, dann über Tweaks an der Defaultconfig hinbekommen.
Arch hat mittlerweile , das fand ich ganz gut.
 
Ich grätsch mal dazwischen mit neuen Themen.
Fedora kenne ich nur von Livesystem, da kann ich nicht mitreden.
Fonts sehen bei meinem arch mittlerweile ok für mich aus, weiß aber gar nicht mehr was ich alles dafür installiert/konfiguriert hatte.

1. Vorsicht bei BIOS/UEFI Updates! Ich durfte heute grub neu installieren, der Windows Bootloader funktionierte noch pfft. Ging zwar diesmal relativ easy, bis auf das ich das online direkt gefundene grub-install mit einem anderen Parameter füttern musste (secure boot ist mittlerweile aus, vorher wars glaube ich an).
War mir so gar nicht bewusst, ich dachte ein BIOS Update aktualisiert die Mainboard Firmware statt mir auf den Festplatten rumzupfuschen. Mein MB ist ein M5A97 R2.0 von Anus äh Asus.

2. Ich hab nen Serverumzug (Web + Mails), da riet mir ein Kollege ich solle doch gleich nginx statt apache nehmen.
Schaue ich mir heute schon mal in einer VM an, wurde mir schon früher als "der shit" verkauft. Viel performanter und viel einfacher zu konfigurieren.
Täte mir aber weh eine so kritische Komponente unbekannter Weise produktiv bei jemand anders einzusetzen, wie seht ihr das?
Anforderungen sind PHP für Joomla/Wordpress/Nextcloud und ca. 5 vhosts.
 
2. Ich hab nen Serverumzug (Web + Mails), da riet mir ein Kollege ich solle doch gleich nginx statt apache nehmen.
Schaue ich mir heute schon mal in einer VM an, wurde mir schon früher als "der shit" verkauft. Viel performanter und viel einfacher zu konfigurieren.
Ich nutze ausschließlich nginx und dein Kollege hat tatsächlich recht. Die Configfiles sind weitaus angenehmer. Außerdem gibt's ne "Pro-Version" wenn du mal wirklich krass skalieren musst, die noch mal Performance rausholt. Kleiner Tipp: aktuelle Versionen sind cool.

Täte mir aber weh eine so kritische Komponente unbekannter Weise produktiv bei jemand anders einzusetzen, wie seht ihr das?
Was kann da schon groß kaputt gehen? Wenn's einmal läuft, läuft's, und wenn du irgendwas ändern möchtest, testest du es eben vorher.

Anforderungen sind PHP für Joomla/Wordpress/Nextcloud und ca. 5 vhosts.
ez-pz. Nimm php-fpm, btw.
 
Uh wie aktuell das Paket bei der letzten Ubuntu Server LTS wohl sein wird? ^^ Hab noch nicht nachgeguckt.
Meine Sorge bestand eher darin, das wenn ich mal was änder mir alles um die Ohren fliegt und ich dann mangels Erfahrung so gar keinen Ansatz hab.
Spiel ich heute/morgen mal durch (heute wird wohl nur die VM an sich durchinstalliert) und setz das dann am Wochenende ggf gleich produktiv um.
 
Manchmal lernt man aber auch nicht draus...
"Nur schnell mal das Update gemacht und dann geh ich"...
Update vom DHCP-Server eingespielt -> startet nicht mehr. Journalctl sagt auch nichts sinnvolles dazu. Durch rumprobieren dann festgestellt, dass nun ne Option gefordert wurde, die davor freiwillig war. :m
 
Ich nutze ausschließlich nginx und dein Kollege hat tatsächlich recht. Die Configfiles sind weitaus angenehmer.
Tja, da bin ich anderer Meinung. Ich hab privat Nginx laufen und auch ein paar VHosts drin. Auf Arbeit verwenden wir Apache. Ich finde es wesentlich leichter, den Apache zu konfigurieren.
 
Dazu fällt mir ein, dass ich bei meinem Smartphone unbedingt mal den Bootloader aktualisieren muss.
Weil meine aktuelle Version verbuggt ist muss ich nach jedem Update
dd if=/dev/zero of=/dev/block/platform/msm_sdcc.1/by-name/misc count=1 bs=32
mit Pech per Touch eingeben.
Beim ersten Auftreten war das Timing bei mir echt ungünstig für so ein Verhalten.

Zu nginx berichte ich gleich mal, wenn mir nichts offensichtlich unsympathisch ist und ich lokal ein Joomla/Wordpress installiert bekomme kommts auch auf den neuen Server.
 
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  • #19
Bin mal gespannt wann LXQt LXDE ersetzt auf allen L Distris. Lubuntu oder Raspbian z.B. Mit Lubuntu 18.04 LTS soll es ja wohl kommen
 
Da bin ich auch gespannt drauf. Habs länger nicht mehr getestet aber fand das auf den ersten Blick irgendwie geil. Aktuell bin ich aber 100%ig zufrieden mit XFCE + docky.
Wusstet ihr schon, dass htop eine Baumansicht und noch viel viel mehr kann? Hab gerade während der nginx Installation mit im Setup (mit F2 erreichbar) rumgespielt, fasziniert mich gerade total ^^
Auch wusste ich nicht, dass docky mit ner .exe gestartet wird wtf? Mono heißt dann aber, dass das Ganze trotzdem nativ läuft?

 
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