Ich such einen vermutlich eher neueren Film ab 2000. Der Beginn spielt sich in einer verschneiten Skihütte ab, in der der Protagonist und seine Freundin verweilen und er der vierten Wand erklärt, wie kurz das Leben eigentlich ist, wenn man alles abzieht, bei dem man nicht wirklich aktiv ist, wobei er mit dem Aufwachsen anfängt, dann Schlaf abzieht, iirc Arbeit und später noch das Altern. Am Ende seiner Rechnung kommt dann eine sehr erschütternde Zahl dabei raus.
Im weiteren Verlauf des Films verliert der angeblich sehr schlaue Protagonist (imo eher ein Antiheld) seinen Job bei iirc einem Verlag, wird dort durch andere ersetzt, stürzt total ab, lernt eine Frau kennen und zieht mit ihr in den Untergrund in eine Obdachlosenkommune im Abwassersystem, wo sie später von seinem ehemaligen Arbeitgeber aufgesucht werden, der dort etwas unschön vorgeht.
Das Ende des Films und auch eine Zwischenszene zeigen einen Hund, der durch eine Gasse läuft. Soweit ich gelesen hab, spielt der Hund (iirc Dobermann) in mehrere Filmen des Regisseurs eine eher symbolische Rolle.
Weitere erinnerungstreibende Details wären wohl eine recht zu Anfang gezeigte Szene in einem privaten SM-Club in einer Tiefgarage und die Eigenschaft des Protagonisten, daß er Straßenlaternen ausgehen lassen kann, indem er einfach nur druntersteht, wobei er diese "Fähigkeit" später im Verlauf seines Selbstzweifels verliert.