Inspirationen für die Verwendungen eines älteren Rechners

matux

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Ich habe hier einen älteren Rechner stehen, ich meine er ist von 2009. In dem Rechner ist folgende Hardware verbaut:

  • Netzteil: Sinan Power VP-430 (P/PFC)
  • Mainboard: ASUS P5N73-AM
  • RAM: 4GB
  • CPU: Intel Core 2 Duo E8400
  • Kühler: Freezer Pro 7
  • GraKa: ATI Radeon HD4350
  • HDD: Samsung HD753LJ 750GB
  • Laufwerk: Samsung CDDVD-SH-S223F

Was kann man damit so anfangen? Ich möchte den Rechner nicht unbedingt Produktiv einsetzen, sondern vielmehr zum Testen/Ausprobieren. Ich könnte mir vorstellen vSphere Hypervisor darauf zu installieren. Ob das Sinn macht? Dann sollen natürlich nicht zig Maschinen parallel laufen. Möglicherweise würde ich diverse Linux-OS nebeneinander als Host installieren. Auch könnte ich mir einen Homeserver vorstellen, sofern der Stromverbrauch nicht zu hoch ist.
 
Der Stromverbrauch ist schon hm. Dein Mainboard hat eine integrierte Grafikeinheit, wenn du die HD4350 weglässt ist das schon mal ein wenig stromsparender. Der E8400 hat eine TDP von 65W, geht, hat auch paar Stromsparmodi die man nutzen kann. Das Netzteil fällt aber unter komplett ineffizient. Ist aber nicht so ein Drama.

Zu den Verwendungszwecken bzgl. HTPC/Media PC/NAS/etc. sage ich mal bewusst nichts, ich bin da abseits vom Standardkram zu unkreativ :D

lg,
 
Für ersteres und letzteres aber eher ungeeignet durch den Stromverbrauch und die HDD. Für Dauerbetrieb so nicht wirklich geeignet bzw. sinnvoll und ohne Dauerbetrieb machen die Anwendungen nicht wirklich Sinn. Da gibt es Geräte, die sich imho deutlich besser dafür eignen würden. Man könnte höchstens die Anwendungen mal zum Ausprobieren installieren um sich dann später einen besser geeigneten Client zu kaufen (wenn man weiß, was man dann will).

Ansonsten bleibt nur noch das Mediencenter und ja, sowas könnte man in der Tat damit machen. Die Grafikkarte hat ja bereits HDMI, daher steht dem Anschluss an einen modernen Fernseher nichts im Wege. Wobei die andere Frage ist, ob sich das Thema nach den drei Monaten nicht bereits erledigt hat...aber egal. Gibt ja noch mehr, die sowas daheim rumstehen haben.
 
Außer spenden ist eigentlich nur verkaufen oder entsorgen sinnvoll.

Fraglich allerdings ob verkaufen noch rentabel ist, betreiben fällt bei den modernen alternativen allein wegen Stromkosten + Verwaltungsaufwand definitiv aus.

Selbst spenden ist nur vertretbar aufgrund der Organisationsstruktur staatlicher und "wohltätiger" Organisationen.
Ich unterstütze daher am ehesten den Ansatz von phre4k.
 
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  • #7
Die GraKa bietet keinen HDMI Anschluss. Von daher taugt der Rechner eher nicht als Mediencenter. Wird wohl auf ein Büro- oder Testsystem hinauslaufen bzw. eben die Varianten die phre4k aufgezählt hat.

Wenn würde ich ihn nicht als Dauer-Server verwenden wollen, der rund um die Uhr läuft. Dafür ist der Stormverbrauch definitiv zu hoch. Aber wenn ich den Rechner als Server verwende und bei nicht Gebrauch ausschalte, sollte es doch in Ordnung sein. Der Thread ist in der Tat schon 3 Monate alt und ich hatte mich damit nicht mehr beschäftigt. Aber ich plane halt einen Server in naher Zukunft zusammen zu stellen. Bis dahin würde ich schonmal einige Funktionen testen wollen.

Entweder in einer virtuellen Maschine, auf meinen Hauptrechner -> LXC oder eben diesen alten Rechner der oben erwähnt wird.
 
Zum Experimentieren mit Serversoftware kann man sowas ruhig benutzen, solange er nicht gerade im Dauerbetrieb läuft. Die entsprechende Software muss aber einen normalen PC zulassen, was bei der einen oder anderen Software in den letzten Jahren nicht ging (zumindest wenn wir von wirklicher "Spezial-"/Unternehmenssoftware reden).

Bei der Grafikkarte habe ich gestern wohl zu schnell gegooglet. Gibt da wohl Modelle mit und ohne HDMI. Sofern Dein Fernseher bei HDMI auch eine andere Audioquelle akzeptiert, sollte man den PC dennoch mittels anschließen können. DVI sollte ja jedes Modell der Grafikkarte bereits haben. Oder Du benutzt sowieso ein externes Soundsystem und möchtest nur ein Bild am TV darstellen, dann sollte das gar kein Problem sein.
 
Problem düfte hier der Stromverbrauch sein. Ansonsten ist eine Haus-(oder Wohnungs...)Automatisation ein netter Projekt. Basiert bei mir allerdings auf einem Raspberry. Solltest Du einen Homeserver/Owncloud/FreeNAS wasauchimmer realisieren kann natürlich in einer kleinen VM ein schmales Linux laufen dass sich darum kümmert. Macht (mir) Spaß und nerdig ist es allemal Lichter, Rolläden und Co von der Couch aus per Handy zu steuern ;)
 
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  • #10
Wie bereits schon erwähnt möchte ich den Rechner nicht Produktiv einsetzen. Einen Mediencenter kann ich ehrlich gesagt auch nicht gebrauchen. Ich habe hier schon einen WD HD Media Player, Chromestick, Fire Stick und einen Raspberry Pi ohne Verwendung und die mehr oder weniger auch als Mediencenter taugen.

Es wrid wohl darauf hinauslaufen, dass ich eine nackte Debian Installation vornehme, den Rechner nackt an den Router hänge und gewöhnliche Serversoftware, die auch für den Privatgebrauch geeignet sind installiere und teste und per SSH darauf zugreife. Bei nicht Gebrauch wird das Teil heruntergefahren. Im August oder spätestens im September werde ich mir dann ohnehin einen -richtigen- Homeserver anschaffen. Es wird dann wohl ein HP Microserver werden.

Meine Überlegung wäre eine Debian Installation mit LVM Partitionierung und die Verwendung von LXC in denen ich jeweils Serversoftware serperat installiere. Also sowohl jetzt erstmal nur zum testen und später ggfls. auch als Produktiveinsatz.

Wenn ich mir aber einen Homeserver zusammenstelle, dann werde ich sicherlich seperat noch einen Thread dazu erstellen.
 
Warum benutzt du dafür nicht das Raspberry?

...weniger Aufwand, weniger Lärm, kleiner, leichter und du kannst den Müll früher entsorgen.

Storage Verwendung fällt bei "bei nicht Gebrauch runterfahren" ja eh flach und das wäre so der einzige Punkt wo ein Pi da nicht taugt.
Ich konnte bei ARM Debian noch keine Einschränkungen feststellen, Software scheint zu 100% verfügbar.
 
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  • #12
Warum benutzt du dafür nicht das Raspberry?

Gute Frage! Ich dachte ich wollte bevor ich mir nen Homeserver hole alles 1:1 vorher abspielen und durchtesten. Nach meinen Plänen wird das so aber nicht funktionieren mit dem Raspberry Pi.

Du hast mich trotzdem auf eine nette Idee gebracht. Und zwar habe ich den Raspberry Pi der Revision 2.0 und eine 16GB SD Card. Ich werde das Teil in der Tat als Mini Server laufen lassen, bis ich mir einen "vollwertigen" Homeserver kaufe. Es wird dann aber nur eine Art Produktivitäts-Server. Also hoffentlich nichts aufwendiges, was den kleinen Pi in die Knie zwingen könnte.

An Software überlege ich folgendes auf einem von unnötiger Software befreiten Raspbian zu installieren:


  • Firefox Sync, um meine Bookmarks Geräteübergreifend verwalten zu können
  • Wallabag, um Artikel zu speichern, die ich künftig lesen möchte
  • Laverna, für Notizen on the fly
  • Baikal, als CalDav Server
  • Seafile, um ggfls. kleinere Dokumente, wie u. a. KeePass Datenbanken usw. Geräteübergreifend zu syncen

Dafür verwende ich ausschließlich den Raspberry Pi und die 16GB SD Card, welcher dann per LAN an den Router hängt. Der Raspberry soll dann nur zu Hause per SSH gesteuert und bedient werden.
 
Warum sollte das mit einem Raspberry nicht funktionieren?

Der größte Unterscheid dürfte die Form der Anbindung sein und die macht für kein Storage Setup das mir einfällt in der Einrichtung einen relevanten Unterschied.

USB Platten lassen sich über fstab wie SATA Platten mounte falls du das meinst.
RAID ebenso, alles gleich. Die meisten Dateien die so ein Sync betrifft sind ja sowieso so klein das die Festplatten und nicht die Bandbreiten der Schnittstellen begrenzen werden.
 
Beim Raspi ist doch das Netzwerk über USB angebunden, oder?

Aus einer 120MB/s-HDD eine <10MB/s-Übertragung zu machen wäre schön blöd.
 
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  • #15
@alter_Bekannter, vielleicht funktioniert es ja doch mit dem Raspberry. Aber die Leistung íst doch recht beschränkt. Ich denke ich simuliere es eher über eine VM und verwende den Raspberry Pi solange als Mini-Produktivitäts-Server. :)

@phre4k, der Raspberry hat eine eigene Netzwerkschnittstelle. Da läuft nichts über den USB Port. Ich werde die USB Ports auch nicht in Verwendung haben. Ich beschränke mich tatsächlich nur auf die 16GB SSD* wovon natürlich noch rund 2GB für das OS abgezogen werde müssen. Aber für den Verwendungszweck sollten die 16GB wohl locker ausreichen.

Edit: *Mist was hab ich nur mit der SSD :D Ich meinte natürlich SD Card.
 
Mach dir da lieber nix vor, eine VM kompliziert das vorhaben eher als die Raspberry Hardware.

Ich weiss nach wie vor nicht warum du so schreckliche Angst davor hast, was willst du machen?
Software kompilieren? Videos encodieren? Irgendwelche anderen Formen von High Performance Computing?
Proprietäre Software die es für ARM nicht gibt?

Mein Problem mit dem Rapsberry war bislang eher das es Hardwaremäßig für viele Dinge eigentlich noch oversized ist.
Den HDMI Anschluss zB, den braucht keine Sau da wo die Dinger letztendlich verwendet werden, weil für Desktop isses zu langsam, ja.

Aber die meisten Systeme ohne Bildschirm kommen mit der Hardware bis auf gewisse exotischere Bereiche locker klar.
 
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  • #17
Der Grund wieso ich mir einen Server anschaffen möchte ist folgender. Ich möchte grundlegend flexibler sein, meine Produktivität steigern und unabhängig von anderen Dienstleister bzw. Anbieter sein. Ich möchte die Systemadministration nicht nur theoretisch lernen sondern auch praktisch anwenden. Über den Server möchte ich diverse Dinge realisieren, also so ziemlich alles. Webserver, Sync-Server, Download-Server, E-Mail Server und was es nicht so alles gibt. Geplant war eine Debian-Installation vorzunehmen und mit Containern zu arbeiten. Also so für ziemlich jeden Dienst einen eigenen Container. Wie würdest du das denn mit einem Raspberry realisieren? Vielleicht spare ich mir ja dadurch ein paar Hundert Euro.
 
Mit apt-get?

Ich verstehe dein Problem nach wie vor nicht, die einzige wirkliche Einschränkung die ein Pi bei allen von dir bislang genannten Beispielen hat wäre unter Umständen die Speicherbandbreite beim Massenspeicher. Oder hast du den Emailtraffic von irgendeiner größeren Firma zu regeln das 2Mbit* dafür nicht reichen würden? Wenn es dir primär darum gehen sollte quais ein Rechenzetrum im kleinen zu simulieren dann rate ich vor allem zu 2 Dingen:
Mehr Raspberrys und ein großer billiger Switch.

Das bringt dir da mehr Realität als einem Lieb sein könnte, denn die von dir genannten Dienste müssten schon massiv belastet werden um nicht mehr auf einem Raspberry laufen zu können.

Was meinst du mit Containern, werde mal konkreter!

*Ich bezweifel sehr stark das jemand mit weniger Jahresumsatz als allein mit EMails 100Mbit sprengen kann
 
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  • #19
Ich bin für Vorschläge offen. Es ist nicht so, dass ich mich gegen den Raspberry wehre. Wenn es mir sogar erspart eine vollwertige Serverlösung zu kaufen spare ich sogar Geld. Durchaus nicht schlecht in meiner Situation. Also nur zu mit Alternativen. Kann ich an den Raspberry Pi auch eine SSD anschließen? Ne, lassen wir die rhetorischen Fragen doch einfach beiseite.

Mehrere Raspberry Pi's an einem Switch. Komme ich denn da auch wirklich kostengünstiger weg oder wieso sollte ich dann nicht doch eher zu einem Server greifen?
 
@phre4k, der Raspberry hat eine eigene Netzwerkschnittstelle. Da läuft nichts über den USB Port.

Sicher?

The Raspberry Pi Model B is equipped with two USB2.0 ports. These are connected to the LAN9512 combo hub/Ethernet chip IC3, which is itself a USB device connected to the single upstream USB port on BCM2835.

On the Model A, the single USB2.0 port is directly wired to BCM2835.

 
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