Benutzerfreundlichkeit vs. Sicherheit/Leistung/Wartung ist auch ein gutes Argument - die Frage die sich mir dann aber stellt, wieviel mehr OS Features benötigt man für reguläre Aufgaben und was kann oder sollte besser von externer Software gemanaged werden. Speicherkapizität ist heute kein Problem mehr so das man sich viele kleine Tools installieren kann, aber dafür muß das OS nicht alles mitschleppen, theoretisch.
Damit möchte ich natürlich nicht den Sinn oder Unsinn von Cloud-Funktionen hervorheben, das Feature kann bei Dokumenten die man überall verwenden möchte auch mit Sicherheit sinnvoll genutzt werden und einem das Leben erleichtern, nur könnte man das alles optionaler gestalten.
Bei Linux funktioniert das doch eigentlich auch, weniger im Kern dafür viel Spielfläche für thematische OS-Erweiterung durch Software aus einem Repo, obwohl man je nach Software auch ein dutzend Abhängigkeiten haben kann die mitinstalliert werden müssen.
Wenn man nach Benutzerfreundlichkeit geht müßte es nur eine durchdachte GUI geben, Hardware Support bzw. die Optionen nachzurüsten, Maus und Tastatur Unterstützung. Wenn man weniger Kernkomponenten einbaut ist auch der theoretische Wartungsaufwand geringer, die Sicherheit erhöht sich weil weniger Angriffsfläche geboten wird und Leistungstechnisch ist viel weniger Code zu managen der auch leichter optimiert werden kann auf die Aufgabenbereiche. Daher frage ich mich ja, ist Windows 10 dann wirklich sinnvoller als Windows 7?
Ich hebe das nur so drastisch hervor weil ich in Windows 7 alles habe was ich brauche, der Rest macht externe Software wie gesagt, und auch nicht viel unnützes Zeug herumfliegen habe das ich kaum bis gar nicht brauche, also brach liegenden Features die da sind, im OS, ob man will oder nicht. Win 7 erfüllt meiner Meinung nach seinen Zweck sehr gut, darum würde ich mich auch etwas sträuben aufzurüsten so fern sich keine guten Argumente finden lassen.
Aber testen kann man natürlich, so fern man es wieder herunter bekommt.
