Kaufberatung günstiger Laptop

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Hallo miteinander,

meine Freundin braucht einen besseren Laptop nach unserer beiden Meinung.
Im moment hat sie einen Asus R512MAV mit einem Intel Celeron Prozessor N2830 drin und es lahmt einfach nur wie Sau.
Der neue Laptop sollte schneller sein als denjenigen den sie jetzt im Moment hat und 15,6" groß sein und am besten noch ohne OS, da wir beide Studenten sind und so Windows gratis bekommen durch das Dreamspark Programm und man so ja i.d.R. einiges sparen kann.
Es sollte maximal 300 Euro kosten, wenn es geringfügig mehr kosten würde wäre es auch nicht schlimm, sie hat ja relativ bald Geburtstag und da würde ich dann was dazulegen wenn der Laptop denn wirklich signifikant besser wäre.

GraKa wird keine benötigt da keine Bildbearbeitungen stattfinden und sie jetzt auch keine Spiele auf dem Gerät spielen wird.


Beim rumstöbern ist mir aufgefallen nur ist er leider etwas kleiner als der jetzige meiner Freundin.

Hat sonst noch jemand Tipps welche Laptops man sich mal angucken kann bzw. wo man suchen kann?
 
Für 300€ bekommst du nicht viel bessere neue Laptops. Kauf vielleicht lieber ein gebrauchtes Thinkpad für das Geld, z.B. T420.

Für was nutzt sie den Laptop? Vielleicht reicht es ja aus, eine sparsame Linux-Distribution auf ihrem bisherigen Rechner zu installieren. Da würde man sich die 300€ sparen können.
 
GraKa wird keine benötigt

So ganz ohne wird es ja nicht gehen. Ein Bild sollte der Laptop schon ausgeben.

Sorry, dieser kleine Scherz sei mir erlaubt.

Ich kann mich der Meinung meines Vorposters nur anschließen. Ein gebrauchtes Thinkpad sollte reichen. Sehr robust diese Teile.
Du kannst dir mal diesen oder auch diesen Beitrag von thom anschauen. Eine SSD rein und der Laptop läuft schnell und stabil.

Gruß Matte
 
Wenn du es ganz billig und trashig haben willst nimm 'nen gebrauchten Samsung für 300€ bei dem die Tastatur nicht mehr geht :D
 
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  • #5
Damit dass keine "richtige" GraKa gebraucht wird meinte ich dass sowas wie z.B. bei Intel die HD 3000 oder 4000 reichen würde.


Sie benutzt den Laptop lediglich fürs surfen, für Office Anwendungen und für Programme wie Matlat, LT Spice und so Zeug.
Also Programme mit denen man Schaltnetzteile konzipiert, so ganz genau weiß ich auch nicht was sie da noch so macht.
Scheint zumindest meines Wissens nach halt nichts sehr aufwändiges für den Rechner zu sein.


@phre4k: Linux hatte ich mir auch schon überlegt, also Mint vielleicht oder ein anderes recht einfach zu bedienendes aber dann haben wir das Problem dass sie die Programme die sie zum arbeiten braucht nicht nutzen kann.
 
Habe die Tage ein T410s mit i5-520M, 8GB RAM und ner 256GB mSATA-SSD geschossen. Für 270€. das reicht mehr als fette!
 
Matlab gibt es für Linux und LT Spice läuft (wenn ich es recht in Erinnerung habe) sehr gut in Wine.

Natürlich kommt es darauf an, was man im Detail mit Matlab anstellt, aber im Allgemeinen freut es sich sehr über eine eine Menge Single-Core-Rechenleistung. Viel RAM schadet auch nicht. :)
 
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  • #8
Dann müsste ich mich mal mit Wine auseinandersetzen, ist es denn relativ einfach einzurichten?
Gäbe es denn überhaupt so eine Leistungssteigerung bei ihrem jetzigen Laptop dass es sich wirklich lohnt Linux darauf zu installieren oder sollte ich lieber erstmal gucken dass wir ihren los werden und nen relativ ordentlichen gebrauchten bekommen?

Im Moment hat sie halt Win 8.1 drauf und mich nervt diese bekloppte Metro Oberfläche, wobei ich denke dass die auch ne Menge an RAM im Hintergrund verbraucht bei ihr weshalb der Laptop dann teilweise bei 2-3 offenen Tabs ne kurze Zeit gar nicht reagiert und kleine Aussetzer hat.
 
Matlab auf nem 300€-Rechner? :D
Die Frau muss Geduld haben!

Spaß beiseite: Mach doch mal eine Liste der Anwendungen, die sie braucht und schau dich im Netz um, ob es eine Linuxversion gibt. Auf findest du eine Kompatibilitätsliste mit WINE, das ist so etwas ähnliches (!) wie Windows-Emulation. Wenn das 12jährige auf YouTube hinbekommen, sollte das deine Freundin auch hinbekommen. Read The Friendly Manual! :)

Auf der steht übrigens auch, dass der Entwickler wohl relative WINE-freundlich arbeiten würde. Falls da was nicht funktioniert, könnte man sich also auch an den Softwarehersteller wenden. Klingt doch super!

Windows 8.1 ist allerdings entgegen deiner Vorstellung recht ressourcensparend im Vergleich zu Windows XP und 7.
Um da viel mehr Leistung zu bekommen, müsste sie schon auf Xubuntu oder noch schlankere Distributionen umsteigen. Linux Mint mit Cinnamon wäre da schon genauso heavy wie Windows, aber Mint gibt es ja auch mit Xfce.

Wäre es mein Rechner, würde ich sogar statt Xfce nutzen, um auch das letzte Quäntchen Leistung aus dem Rechner rauszuprügeln; aber das ist schon der Linux-Profi-Modus :D

Falls du Probleme hast, haben wir hier auf dem ngb ein super Linux-Forum und ansonsten sind die Leute im Netz auch sehr, sehr hilfsbereit. Es nutzt allerdings nichts, auf Linux umzusteigen, wenn die Anwendungen damit nicht funktionieren, die sie braucht. Also unbedingt vorher (!) abklären. In diesem Falle wäre dann das gebrauchte Thinkpad T410 eine sehr gute Idee.
 
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  • #10
Danke dir ;)
Werde meiner Freundin dann mal Bescheid geben dass sie mir bitte aufschreiben soll welche Programme sie alles zum arbeiten etc. braucht.
 
Schau doch mal bei Amazon in den WHDs. Da dürftest Du für die 300€ definitiv was passables bekommen. Für 300€ ohne BS bekommst Du auch schon ein . Gute Akkulaufzeit, mattes Display, i3, 1TB und 4GB Ram. Alternativ auch mal bei den Schnäppchenportalen stöbern - da taucht immer mal wieder was in der Preisklasse auf.
 
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  • #12
Was sind WHD's?
Danke, der sieht ganz gut aus auf den ersten Blick.
Hab mal mit meiner Freundin geredet, sie möchte halt auf keinen Fall einen gebrauchten Laptop da das Gerät dann zum einen keine Garantie hat und zum anderen der Akku natürlich auch nicht mehr so lange läuft wie zu Beginn.

Und bezüglich Linuxdistributionen, wenn Win 8.1 eh schon so ressourcensparend ist dann bringt es ja auch nichts auf Linux extra umzusteigen wenn ich mir selber nicht mal zutraue z.B. nen Linux Arch oder dergleichen zu benutzen, da ich selber immer eine GUI brauche :D
 
Auch auf ein gebrauchtes Gerät gibt es immer noch ein Jahr Gebrauchtgerätegewährleistung. Das ist zwar nicht mit Garantie vergleichbar, aber immer noch besser als gar nichts. Bezüglich Akku bei Gebrauchten solltest Du Dir den von Matte oben verlinkten Thread ansehen. Gut, da gehört natürlich auch etwas Glück dazu.

Oder nochmal anders ausgedrückt: Mit dem veranschlagten Budget wirst Du nicht viel besseres bekommen als den Plastikbomber, den Du gerade hast. Du solltest imho wirklich in ein gebrauchtes Thinkpad investieren. Alles andere ist rausgeschmissenes Geld. Als mögliches Gerät werfe ich einmal in den Raum. Damit sprenge ich zwar leicht das Budget, die 69€ zusätzlich für das bessere Display sind aber gut investiertes Geld (und btw. würde man bei einem Neugerät nicht mal an die Auflösung denken können, schon gar nicht an ein entspiegeltes Display).
 
Und bezüglich Linuxdistributionen, wenn Win 8.1 eh schon so ressourcensparend ist dann bringt es ja auch nichts auf Linux extra umzusteigen wenn ich mir selber nicht mal zutraue z.B. nen Linux Arch oder dergleichen zu benutzen, da ich selber immer eine GUI brauche :D

öh? Also ich denke so ziemlich jeder nutzt Desktop-Linux mit ner GUI, ein paar Wahnsinnige mit TUI-Only ausgenommen. Ich denke, da solltest du noch mal mit ner Anwendungsliste im Linux-Forum vorbei schauen, falls das zur Debatte steht.

Aber ja, vielleicht kann man 8.1 auch noch etwas "abspecken", service-mäßig gesehen, dann gibt sich das wenig. Debian+Xfce braucht ca. 145MB RAM, Windows 7 benötigt ca. 300MB und Windows 8.1 ca. 250MB. Wenn man ein paar Tabs im Firefox offen hat, relativiert sich die RAM-Belegung schnell, die CPU-Last ist bei Xfce nur um 1-2 Prozentpunkte weniger als bei Windows 8.1 und Windows 7 benötigt noch mal 0,5 Prozentpunkte mehr.

Der konkrete Leistungsgewinn wird sich also insgesamt im Bereich unter 10% bewegen; Linux ist in meiner Erfahrung allerdings unter Last responsiver als Windows, insbesondere durch die neuen cgroups und andere Automatismen.

Vielleicht solltest du auch mal die Software auf dem Ding überprüfen und ausmisten sowie eine Defragmentierung durchführen (natürlich nur bei einer Festplatte!) und/oder einfach ne SSD einbauen, falls möglich. Das macht das Ding gleich mal um 200% schneller ;)

EDIT: thom53281 hat natürlich recht, ein gebrauchtes Thinkpad ist Preis-/Leistungstechnisch besser als ein 300€-Laptop.
 
Ich hatte mal auf einem Rechner mit Atom-CPU (D525) und 2 GB RAM die Erfahrung gemacht, dass Win7 allein einen Core (2 Cores durch HT) mit der Desktop Search ausgelastet hat. Virenscanner und Firewall haben ihr übriges dazu beigetragen. Ich hatte dann auf dem Ding OpenSuse installiert. Von "Rennen" konnte man noch immer nicht sprechen, aber es war im Gegensatz zu Windows, wo man eigentlich nur die Sanduhr gesehen hat, benutzbar.

Du kannst auf dem Teil auch ruhig KDE installieren. Galt das vor ein paar Jahren noch als fett, ist der Leistungsunterschied nach dem Start zu schlanken Windowmanagern gar nicht mehr so markant.

Eine SSD würde ich auch empfehlen. Die bringt gefühlt mehr als eine stärkere CPU. Bei Programmen wie Matlab dürfte die CPU natürlich trotzdem wichtiger sein.

Btw. in der Uni hatte ich damals einen Nebenjob zur Installation von Scientific Linux (=Redhat-Basis) und , was nur unter Linux erhältlich war. Ich hab jetzt keine Ahnung von E-Technik (bin Informatiker). Aber zumindest auf den ersten Blick sollte das Programm doch den gleichen Zweck haben. Die Uni hatte damals haufenweise Kohle dafür ausgegeben. Weiß nicht, ob's davon nicht auch eine kostenlose Version gibt.
 
Ich bleib dabei, für 300€ gibts auch anständige Hardware in neu. z.B. wieder für 250€- und mit der halbwegs gescheiten APU definitiv flotter als die i3/i5 IGP. CPU bewegt sich auf der Ebene der ULV-i3er. Die gesparten 50€ minimal aufstocken und eine SSD rein - fertig.
 
Die SingleCore-Performance von der AMD-Kröte liegt kaum über dem Celeron, den sie schon hat (und bspw. sogar unterhalb eines 2008er Mobile Core 2 Duo!), also gerade für Matlab nicht sonderlich ratsam.
Die bessere Grafikleistung ist schön, für ihr Anforderungsprofil aber ziemlich egal.

Ich würde entweder mehr Geld investieren oder eben was gebrauchtes nehmen (z.B. Leasing-Rückläufer von vernünftigen Business-Modellen gibt es ja wie Sand am Meer, da sollte sich ja was mit i5 finden lassen), bei 300€ für ein Neugerät ist meiner Meinung nach der Performancegewinn zu niedrig.
Davon abgesehen sollte man eben auch bedenken, dass gerade ein Laptop nicht nur aus CPU und RAM besteht, da spielen ja auch "Soft skills" wie Verarbeitung, Kühlleistung, Akku, Monitorqualität, Haptik etc. eine Rolle.

Ich persönlich würde mich mit dem bestehenden Laptop arrangieren bis genug Geld für was richtig vernünftiges da ist.
 
Notebookchech schreibt zur CPU

Performance

Bei Auslastung eines Kernes liegt die APU durch den hohen Turbo von 2,4 GHz deutlich über dem alten 25-Watt-Modell A6-5200 (2,0 GHz), ist bei Multi-Threading aber nur geringfügig schneller. Im Mittel ordnet sich die CPU in etwa auf dem Niveau eines Haswell-basierten Pentium- oder Core-i3-Prozessors (ULV-Versionen) ein. Für typische Alltagsanwendungen und leichtes Multi-Tasking sollten die Reserven der APU problemlos ausreichen.

Wenn man sich mal die anschaut und aufklappt - und mal "nur" den Prime Bench nimmt steht die CPU recht gut da. Kann also nicht wirklich nachvollziehen weshalb die CPU unter der alten C2D liegen sollte. Die CPU ist rund doppelt so schnell wie das was sie zur Zeit hat:

bench.JPG

Ja, ich hab auch einen i7 im Notebook. Aber hier geht es um 300€... in dieser Preisklasse fährt man mit AMD APUs exzellent - auch wenn es die Intel-Liebhaber nicht gerne sehen. Weiß defininiv nicht was gegen die 250€-Variante sprechen sollte. Sicher , man sollte sparen und was anderes kaufen - manchmal muss man aber auch mal mit Kompromissen leben ;)

Btw... hier liegen noch 3 DELL E6510 rum - "Business-Modelle", i5, 4Gb Ram. Die langsamsten Notebooks die ich je in den Fingern hatte, die wollte ich nciht mal geschenkt haben. "Businiess" ist nicht immer gleich "gut und performant"! ;)
 
Also um zuverlässig damit arbeiten zu können würde ich versuchen zu vermeiden mit Wine zu hantieren. Im Zweifelsfall kackt einem das Programm dann einfach mal mitten drin ab und man hat nichts gespeichert. Dann lieber etwas mehr Geld in die Hand nehmen wenn man auf Windows angewiesen ist. Sollte es die Tools aber auch wfür Linux geben würde ich das auch vorziehen. Nutze seit geraumer Zeit Crunch-Bang auf meinem uralt Laptop und es läuft einigermaßen flüssig.

Edit: sehe gerade das die Entwicklung von CrunchBang eingestellt wurde :confused: Fuuuuuu
 
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