WPS-Hardwaretasten sind insofern besser, als dass die Funktionalität zum Paaren von Geräten dann nicht (über eine verhältnismässig schwache PIN) dauerhaft aktiv ist, sondern nur in seltenen Fällen gezielt aktiviert wird. Schwachstellen bei konkreten Geräten sind mir nicht bekannt, allerdings lässt sich die Funktionalität bei einigen Geräten nicht unabhängig von der PIN-Paarung deaktivieren. Ausserdem hat das Verfahren eine inhärente Race-Condition-Schwachstelle - ein Angreifer könnte bei der Paarung über den WPS-Taster (PBC, ohne PIN) warten, bis ein AP in Rechtweite in den WPS-Paarungsmodus versetzt wird und sich dann als Gerät zur Anmeldung melden.
Daher ist meines Erachtens in jedem Fall sinnvoll, auf WPS zu verzichten. Fügt man nicht täglich neue Geräte hinzu, kann man den WPA-Schlüssel auch manuell eingeben. Werden sehr oft neue Geräte hinzugefügt, ist das Setup über den Taster (PBC) sogar noch unsicherer, weil man dann das Netzwerk dann sehr häufig für (beliebige) neue Geräte öffnen würde.