Digitaler Safe - Code vergessen

Kampfmelone

süß und saftig
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22 Juli 2013
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Ich hoffe das ganze ist hier legal bzw. erwünscht, denke aber es ist ok, geht ja auch in die Richtung des Lockpicking-Threads. Sonst halt einfach informieren oder Löschen.

Ich habe also im Keller einen Digitalen Safe, also mit Tastenfeld und so, gefunden, und natürlich kennt niemand mehr die Kombination.
Es geht nicht um den Inhalt, ich denke sogar außer einem Regalbrett oder Befestigungsmaterial ist nichts drin, es hört sich eben so an als ob etwas recht schweres, massives drin ist.

Der Safe sperrt nach 3 Versuchen für eine recht lange Zeit weitere Eingaben, ein paar offensichtliche Sachen habe ich schon durchprobiert.
Desweiteren habe ich keine Info über Hersteller, Modell, etc, von wegen Mastercodes. Es steht nichts drauf, bei der Google-Bildersuche habe ich nichts entsprechendes gefunden.
Auch weiß ich nicht mal wie lange der Code ist, ich vermute 4 Stellen, da es üblich ist, muss aber nicht sein.
Einen Notschlüssel bzw. Schlüsselloch gibt es auch nicht.

Habt ihr irgendwelche kreativen Ideen? Wenn die Sperrzeit nicht so lange wäre würde ich vielleicht einen Raspi darauf abrichten, alle Kombinationen durchzugehen. Ich habe schon versucht die Sperrzeit zurückzusetzen indem ich die Batterien herausnehme und die Kontakte dann, da sie noch Spannung durch einen Kondensator etc. haben, kurzzuschließen, bis dort 0,0V anliegen, klappt aber auch nicht.

Die Brecheisenmethode steht außer Frage, da es eher darum geht den Safe zu benutzen, oder nur die Herausforderung, und eben nicht der Inhalt, den es wahrscheinlich eh nicht gibt.
 
Dass es keinen Notschlüssel gibt ist sehr komisch, bei einem Fehler der elektronik/elektromechanik ist das echt scheiße...
Normalerweise ist das Schlüsselloch hinter den Batterien, hast du da schon nachgesehen?

Kann man eventuell das Elektrozeug abmontieren von außen?
 
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Da du keinerlei Ahnung hast, was für ein Gerät es ist, wird dir wohl nur die Flex Methode bleiben. (Auch wenn du die nicht willst)

Selbst wenn es einen Master Code gibt, woher willst du den Bekommen, wenn du nicht weiss, was für ein Typ / Modell es ist.
 
Bei den "Billig-Modellen" befindet sich das Schlüsselloch hinter einer Plastik-Blende mit Schnappverschlüssen.

Ist es eine Gurke in der Preisklasse bis 100 Euro hilft der Kipp-Trick. (Mehrfach selber erfolgreich praktiziert)
Dazu muss man wissen wie das Teil mechanisch aufgebaut ist. (Allerdings darf der nirgendwo festgeschraubt sein.)
Ein Elektromagnet ist vertikal in der Tresortür verbaut. Wenn der (Durch den richtigen Code) Strom bekommt Zieht er den Anker nach unten und man kann den Knopf drehen zum öffnen.
Hebt man den nun an und lässt den nach unten ticken wird durch die Massenträgheit ebenfalls der Anker nach unten gedrückt.
Es ist ein Zusammenspiel mit dem nach unten ticken und dem drehen an dem Knopf im richtigen Moment.

Ist das Teil dann offen ist im inneren ein Restknopf. Dann kann ein neuer Code programmiert werden.
 
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  • #7
Danke schon mal an euch alle.
Einen Notschlüssel bzw. das Schlüsselloch dafür scheint es wirklich nicht zu geben, die Plastikverkleidung sitzt fest, wohl von einigen Stellen von hinten angeschraubt. Hinter den Batterien etc. ist auch nichts zu sehen.
Es ist mit Sicherheit ein "günstigerer" Safe, deswegen werde ich mal den "Kipp-Trick" ausprobieren. Ich hoffe das kann wirklich klappen, so ein Safe ist ganz schön schwer :D.

Foto mache ich gleich.

Btw, 1234 und 0000 sinds nicht :unknown:

EDIT: Bild:
Safe.jpg
 
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Da die Batterien von Vorne zugänglich sind gehe ich mal davon aus das der Code im Flash-Speicher liegt. Bleibt also ohne Batterie erhalten.
Somit kein Notschlüssel notwendig.
Bei den ganz billigen liegt der Code im RAM und die Batterien sind nur zugänglich wenn der Tesor offen ist. Deswegen haben die den Notschlüssel.
Das Modell hier ist (leider) keiner von den ganz billigen.
Wenn zufällig hinten 2 Löcher zur Wandverschraubung vorhanden sind, kann man in das erste rein leuchten und in das zweite schauen ob ein Resetknopf zu finden ist.
Wenn ja, versuchen den mit einer Stange zu drücken und dann kann ein neuer Code vergeben werden.
Die Chance das bei dem der Kipptrick funktioniert, steht auf der Kippe (Tolles Wortspiel:D)
 
Nun findet man ja nicht einfach so einen Safe im Keller. :p

Vielleicht ist es einfacher kriminalistisch vorzugehen? Wem gehörte der Safe? Wer wohnte vorher in der Wohnung? Irgendwo im Haus könnte auch ein geheimer Zettel unter einer Schublade kleben. :D Wandbilder sind auch ein beliebtes Versteck. :D

Wenn jemand einen Safe einfach stehen läßt wird er wohl leer sein.

Gibt es denn kein passendes Forum für Safe-Technik? ;)
 
Bei diesen Tresoren kann der Code 4-8 stellig sein.

Ich hatte mal einen "Burgwächter", der sah vom Bedienfeld genau so aus. Code war 6-stellig. Werkscode: 123456.
Jeder Nutzer sollte aber diesen Code logischerweise ändern.

Es bleibt dir also nur: Gedächtnis des Eigentümers befragen. Oder zu hoffen, dass der Code irgendwo notiert wurde. Bei älteren Menschen ganz simpel: analog im Geldbeutel :D
 
Darauf habe ich gewartet :D

Für so etwas gab es von einer deutschen Firma mal passende Öffner.
Frage mal bei Rheinmetall nach, ob die noch eine KWK 43/L71 auf Lager haben.
kwk43foto.png
Damit kannst du ihn bequem öffnen, aus bis zu 3500m Entfernung
 
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  • #13
Klar 'findet' man keinen Safe einfach so im Keller. Der Safe gehört uns, wir haben ihn wahrscheinlich auch gekauft oder geschenkt bekommen, ich kann mich auch noch dran erinnern dass wir einen Code gesetzt haben. Nur nicht welchen. Ist halt schon ein paar Jährchen her :)
Ein Befestigungsloch ist hinten, muss ich mal durchschauen

EDIT: Der Tipp war gut, ich konnte ein Typenschild lesen. Der Safe ist von Lidl, Modell MS 10, 2002, 25 KG.
Leider finde ich dazu im Internet nichts.
 
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Ein Problem scheint darin zu bestehen, daß er zwischen Falscheingaben größere Pausen einlegt. Das verlängert das Probieren erheblich; zwischendurch kann er dann sogar die richtige Kombination ablehnen, weil sie zu schnell erfolgte.
 
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  • #17
Richtige ablehnen geht nicht, es gibt immer 2 Pieper wenn "gesperrt" ist. Allerdings habe ich geschätzt immer alle 15 min einen Versuch. Ein paar Geburtsjahre, addierte Geburtsjahre von uns in der Familie und sowas habe ich schon durch.

Ist wohl wirklich ein Burg Wächter (oder Baugleich), das Verhalten ist exakt so wie in der von Toxxic verlinkten Anleitung. Sind also sogar 20 min Sperrzeit :/

Per Bruteforce also maximal 10^8*1/3 = 300 000 000 Stunden = 34246.5 Jahre, bzw dann, wenn der Safe des Alters wegen zu Staub zerfällt :D

Durch das Befestigungsloch konnte ich nebenbei erkennen dass CD's drin sind, vermutlich alte Backups, die inzwischen kaum mehr relevant sind.
 
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Hast du mal bei Youtube geschaut? Da gibt es massenhaft Videos, wo ähnliche Tresore auf zum Teil recht kreative Art geöffnet werden.
Ich hatte das Problem auch mal bei einem ähnlichen Tresor. Bei meinem war es möglich, den Reset Knopf mit einem Draht durch die Löcher auf der Rückseite des Tresors zu betätigen.
 
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  • #19
Auf deinen Tipp habe ich mich ein wenig umgeschaut, leider sind die Angriffsszenarien entweder das knacken eines Notfallschlosses, drücken eines Reset-Tasters oder ein Masterpasswort.
Leider hat der Safe kein Schlüsselloch, kein Masterpasswort und keinen Reset-Taster. Hätte nie gedacht dass ein Lidl-Teil so sicher ist... Wobei man mit der Flex wahrscheinlich schnell durch wäre
 
Ich würde erstmal hinten ein Loch bohren und reinsehen ob es wirklich keinen Reset-Taster gibt, bevor du den aufschneidest.

Edit: Lieber das Plastik mit Gewalt entfernen, dann hast du ihn offen.
Und das kann man nacher wieder reparieren (außer die haben nur die Tastatur angeschlossen und die ganze Elektronik ist innen)
 
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